Typischer Ablauf einer Supervisionssitzung

Eine Supervisionssitzung folgt in der Regel dabei folgender inneren Logik:

  1. Anliegen / Problem (Was ist Wunsch und Bedürfnis der SupervisandIn? Welche Informationen sind bedeutsam für den Arbeitsvertrag?
  2. Beidseitiger expliziter Arbeitsvertrag über die Supervisionsziele und Beziehungsvertrag (Spielregeln für den Umgang).
  3. Hypothesenbildung aufgrund der Mitteilungen des Supervisanden , eigener Intuition und hilfreicher Modelle.
  4. Neudefinition, in der durch Reflexion und die Einnahme einer Metaperspektive ein Perspektivenwechsel stattfindet und ggf. ein neuer Vertrag geschlossen wird.
  5. Training und Vorwegnahme der Umsetzung, z.B. durch Feedback, Rollenspiele, Systemaufstellungen
  6. Abschluss (Was ist das Ergebnis, was Umsetzungsschritte)
  7. Reflexion (Wie war der Supervisionsprozess?)